Eine Liebeserklärung an Tropea
Nur ein Ausflug 2016 kam ich zum ersten Mal in diese Region. Ich wohnte im Nachbarort Ricadi, ganz klassisch im Hotel, ein gewöhnlicher Urlauber. Tropea war zunächst nur ein Ausflug, ein paar Stunden zwischen Ankunft und Rückfahrt. Doch ich ging durch die Altstadt und war überwältigt: von den alten Häusern, den Gassen, dem Licht und diesem unglaublichen Blau. Ich fuhr nach Hause. Aber etwas von Tropea fuhr mit mir.
Die Rückkehr Fünf Jahre später kam ich zurück. Diesmal wohnte ich in einem kleinen Bed & Breakfast mitten in der Stadt, näher an den Gassen, näher an den Menschen. Und dort ist es passiert: Ich habe mich verliebt. Nicht in einen Strand oder ein Gebäude, sondern in eine ganze Stadt.
Die Menschen Tropea empfängt jedes Jahr über 500.000 Besucher. Und trotzdem winkt mir Filjana von der Eisdiele „Nulla“ zu, wenn ich vorbeikomme. Giuseppe, der das kleine Restaurant Amuri e Sapuri führt, erzählte mir die Geschichte der Madonna di Romania. Sie hat mich so berührt, dass sie heute im Buch steht. Aus solchen Augenblicken entsteht Heimat.
Warum dieses Buch Tropea brauchte keinen weiteren Reiseführer. Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich meine Begeisterung teilen möchte und die Geschichten, die mir wichtig geworden sind. Meine Frau Sabine trägt diese Liebe von Anfang an mit, und viele Seiten sind entstanden, als ich Freunden „mein“ Tropea zeigen durfte.
Non si dice mai addio a un posto che si porta nel cuore: si dice solo arrivederci.
Man sagt einem Ort, den man im Herzen trägt, nie Lebewohl, nur Auf Wiedersehen.